Fütterung

Wir " Barfen " unsere Hunde jetzt schon seit vielen Jahren.

 

BARF bzw. Barfen steht für die Rohfütterung verschiedener Tiere. Ausgangspunkt beim Barfen bildet die Ernährung wildlebender, fleischfressender Tiere. Die wichtigsten Bestandteile beim Barfen sind Fleisch, 

Knochen und Innereien. Hinzu kommen geringe Mengen an Obst und Gemüse, die man im Magen kleiner Beutetiere vorfindet oder die direkt aus der freien Natur stammen. Alle Bestandteile werden roh gefüttert.

 

Unsere erwachsenen Wölfe werden 2 x täglich gefüttert (gebarft). Zum einen, damit der Magen immer etwas zu tun hat und zum anderen, um die Gefahr einer Magendrehung zu minimieren.

Mittags gibt es immer noch eine kleine Zwischenmahlzeit wie Obst usw.

 

Sie bekommen Komplettmahzeiten, die aus verschiedenen Fleischsorten ( Pansen, Huhn, Rind, Ente ),

in Kombination mit Gemüse, Kräuter, und Öle bestehen. 

Zusätzlich bekommen sie " Grünlippmuschelpulver " mit ins Futter, welches besonders gut für die

Knochen, Gelenke und Sehnen ist ( besonders im Wachstum und bei älteren Hunden).

 

Auch frisches Obst wie Bananen, Äpfel, Möhren, Birnen, ( im Sommer gerne auch Wassermelone),

sowie getrocknete Lunge und getrockneter Pansen stehen auf dem Speiseplan.

 

 

Wir geben unseren Hunden keine frischen Knochen. Sie können beim Hund zu vielen Problemen führen.

Durchfall und Erbrechen sind keine Seltenheit, da jeder Hund auch anders darauf reagiert.

Desweiteren kann das gierigen Verschlucken von größeren Knochenstücken auch ganz schnell zu einem Darmverschluss führen, der bei einem Hund unter Umständen zum Tode führt. 

 

Siehe folgenden Artikel -  Fütterung von Knochen

 

 

 

Fütterung mit Trockenfutter: 

Natürlich können sie ihrem Hund auch ein sehr gutes Trockenfutter geben. 

 

Worauf man dabei achten sollte: kaltgepresstes oder schonend gegartes Trockenfutter ist immer sehr gut. Das kaltgepresste quillt auch nicht auf (Das Risiko einer Magendrehung wird verringert). Auch sollte es getreidefrei sein -also ohne Gluten - höchstens mit Pseude-Getreide wie Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amarath-diese 4 Sorten sind glutenfrei. Süßkartoffeln oder Kartoffeln oder Reis sind ok, aber nur in ganz geringen Mengen, vom Anteil her nicht mehr wie max. 10%.

Bei guten Futtersorten ist auch immer alles bis ins Detail deklariert, z. B. wieviel % Getreide, Fleisch etc... und um welches genau es sich handelt.

Bei schlechtem Futter(extrudiertes) ist dies nicht der Fall. Dort steht es immer in der Reihenfolge aufgeführt nach der Menge her. (z.B. : Getreide, dann kommt Reis, dann Hühnermehl, danach Lignocellulose, dann Öle und Fette usw... - bedeutet: an Getreide können alle möglichen Sorten drin sein und in beliebiger Menge, steht dann nur Hühnermehl so müssen nur Krallen, Federn und Schnäbel enthalten sein und kein Fleisch ! (sonst würde dort "Hühnerfleischmehl" stehen), Lignocellulose ist der billige Faseranteil, nämlich schlicht "Papier", Öle und Fette kann alles sein, vergammeltes, ranziges irgendwas-Fett usw).

 

Das ist also nur mal ein kleiner Unterschied zwischen gutem und schlechtem Trockenfutter. Gutes Trockenfutter hat auch immer einen sehr hohen Fleischanteil von mind. 60-70 % . Auch sollten keine Konservierungs,-Aroma oder Farbstoffe enthalten sein (denn diese können Krebs und Allergien verursachen). Wenn das nicht der Fall ist, ist es auch deklariert.  Zu viel "billiges Getreide" überfordert die Bauchspeicheldrüse und die Hunde haben dann nach einiger Zeit oft eine Pankreatitis. (Gerade bei Wölfchen und großen Rassen ist zu viel Getreide im Wachstum ganz schlimm, sie wachsen viel zu schnell und es gibt dann oft ED (Ellbogengelenkdysplasie) oder OCD (Osteochondrose) Probleme u.v.m).